So funktioniert die Fahrzeugdaten-Abfrage für Autohäuser
Die automatische Fahrzeugdaten-Abfrage — etwa über DAT, Schwacke oder vergleichbare Dienste — gehört zu den meistgenutzten und zeitsparendsten Funktionen in einem modernen DMS. Hier finden Sie die praktische Erklärung, welche Daten abgerufen werden, wie diese in Ihr System fließen und was das für den täglichen Betrieb bedeutet.
Was ist eine Fahrzeugdaten-Abfrage?
Eine Fahrzeugdaten-Abfrage ist eine API-Anfrage, die ein Kennzeichen oder eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN/VIN) als Eingabe nimmt und strukturierte Informationen zum betreffenden Fahrzeug zurückgibt. Anstatt Marke, Modell, Baujahr, Motorleistung und technische Spezifikationen manuell einzugeben, geben Sie das Kennzeichen einmalig ein und erhalten alle Daten innerhalb weniger Sekunden zurück. Für einen Händler bedeutet das: Das Anlegen eines neuen Fahrzeugs — vom Eingang bis zum fertigen Datensatz — reduziert sich von 5–10 Minuten auf unter eine Minute. Multipliziert man das mit der Anzahl der Fahrzeuge, die monatlich bearbeitet werden, ergibt sich schnell eine beträchtliche Zeitersparnis. Für Mechaniker bedeutet es, dass ein Fahrzeug, das zur Inspektion gebracht wird, in 10 Sekunden abgefragt werden kann und alle technischen Daten verfügbar sind, bevor das Fahrzeug überhaupt auf der Hebebühne steht.
Welche Daten erhalten Sie?
Dienste wie DAT oder Schwacke liefern typischerweise folgende Daten für deutsche Fahrzeuge: Marke und Modell, Modellvariante, Baujahr, Hubraum (ccm) und Kraftstoffart, Erstzulassungsdatum, letzter HU/AU-Termin und dessen Gültigkeitsdauer, eventuelle Eintragungen, Halterhistorie (Anzahl der Halter), km-Stand aus der letzten Hauptuntersuchung (sofern erfasst), Farbe, Gewicht und Emissionsklasse. Bestimmte Daten erfordern eine erweiterte Lizenz beim Anbieter, aber die Lizenz von DriveGo deckt alles ab, was Sie in der Regel benötigen. Für importierte Fahrzeuge (Parallelimport oder Gebrauchtimport) können die Daten je nach verfügbaren Einträgen in der deutschen Fahrzeughistorie spärlicher sein. DriveGo geht damit um, indem Felder, die nicht abgefragt werden konnten, markiert werden und Sie sie manuell eingeben können.
Wie DriveGo die Fahrzeugdaten-Abfrage nutzt
In DriveGo können Sie ein Fahrzeug von mehreren Stellen aus abfragen. Aus der Bestandsverwaltung heraus können Sie ein neues Fahrzeug anlegen, indem Sie auf 'Fahrzeug anlegen' klicken und das Kennzeichen eingeben — das System ruft alle Daten ab und füllt das Formular automatisch aus. Aus der Werkstatt heraus können Sie das Kennzeichen eingeben, wenn ein Fahrzeug zur Inspektion gebracht wird, und es als neuen oder bestehenden Kundendatensatz laden. Über die mobile App können Mechaniker ein Fahrzeug direkt auf dem Smartphone abfragen, während sie noch am Fahrzeug stehen. Aus der Ankaufspipeline heraus können Sie ein Inzahlungnahme-Fahrzeug während des Kundengesprächs abfragen, um ein realistisches Bild der Fahrzeughistorie zu erhalten. Alle Abfragen liefern dieselben Daten, und das Ergebnis wird in DriveGo gespeichert, sodass Sie nicht für dieselbe Abfrage zweimal zahlen. Wenn das Fahrzeug bereits aus einer früheren Transaktion in Ihrem System vorhanden ist, wird der bestehende Datensatz wiederverwendet.
Einrichtung und Kosten
Die Fahrzeugdaten-Integration ist in DriveGo integriert. Es ist keine zusätzliche Einrichtung erforderlich — sie funktioniert sofort für Händler mit einer aktiven DriveGo-Lizenz. Abfragen sind in allen drei Paketen — Start, Pro und Enterprise — mit angemessenen Volumenlimits enthalten, die den typischen Bedarf eines Händlers abdecken (mehrere tausend Abfragen pro Monat). Sehr große Händler, die zehntausende Abfragen durchführen, können einen Volumenaufschlag haben, was in der Praxis jedoch sehr selten vorkommt. Es ist kein technisches Setup Ihrerseits erforderlich. Beim ersten Login wird die Integration automatisch aktiviert, und Abfragen beginnen sofort zu funktionieren. Das unterscheidet sich von manchen DMS-Systemen, bei denen Sie selbst ein Konto bei einem Datenanbieter anlegen, API-Zugangsdaten beschaffen und manuell konfigurieren müssen — ein Prozess, der typischerweise Tage dauert und technisches Know-how erfordert.
Datenschutz und DSGVO
Fahrzeugdaten-Abfragen nutzen öffentlich zugängliche Informationen aus den amtlichen Fahrzeugregistern, aber wenn Sie die Abfragedaten einem bestimmten Kunden oder Deal in Ihrem System zuordnen, beginnen diese als personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO zu gelten. DriveGo geht damit um, indem Abfrageergebnisse als Teil des Fahrzeugdatensatzes gespeichert werden, nicht als separates Protokoll darüber, wer was abgefragt hat. Die Daten werden so lange aufbewahrt, wie das Fahrzeug oder der Kundenvorgang relevant ist, und werden gelöscht, wenn dieser archiviert wird. Sie können jederzeit alle Daten, die DriveGo zu einem bestimmten Kunden oder Fahrzeug gespeichert hat, einsehen und exportieren — das ist ein Standardbestandteil der DriveGo-Benutzeroberfläche und deckt die DSGVO-Anforderungen zu Datenzugang und Datenportabilität ab. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie spezifische Fragen dazu haben, wie DriveGo Fahrzeugdaten im Zusammenhang mit Ihrer eigenen DSGVO-Dokumentation handhabt.